Über mich
AppliancesWeb ist ein privates Projekt von Jörg Lindemann — Lagerlogistiker, kein Kundendiensttechniker — aus einem Doppelhaus von 1998 in Nordrhein-Westfalen.
Ich heiße Jörg Lindemann, bin 1978 geboren und arbeite in der Lagerlogistik. Ich bin kein ausgebildeter Kundendiensttechniker. Ich sag das gleich am Anfang, weil es der wichtigste Satz auf dieser Seite ist: Ich schreibe nicht aus einer Werkstatt heraus, sondern aus einem ganz normalen Haushalt, in dem Geräte kaputtgehen und in dem ich sie seit über zehn Jahren selbst wieder hinbekomme.
Angefangen hat es 2014. Unsere Waschmaschine blieb mitten im Programm stehen, und der Kundendienst nannte mir am Telefon einen Preisrahmen von 280 Euro. Bevor ich jemanden bestellt habe, habe ich das Flusensieb aufgemacht und eine Zwei-Euro-Münze aus dem Pumpengehäuse geholt. Eine Stunde, kein Cent. Seitdem mache ich erst das Einfache und dann das Teure — in dieser Reihenfolge.
Die teuerste Lektion kam später. Wir sind 2019 in dieses Haus gezogen, und ich habe zwei Jahre lang kein Salz in die Spülmaschine gefüllt, weil ich nicht wusste, dass man es bei unserem Wasser muss — und dass man die Wasserhärte am Gerät einstellen muss, sonst wirkt es nicht. 2021 war das Heizelement verkalkt. 240 Euro für ein Teil, das ein Zwölf-Euro-Sack Salz verhindert hätte.
Nicht alles ist gut gegangen. 2017 habe ich die Brühgruppe unseres Kaffeevollautomaten zerlegt und beim Zusammenbau eine Dichtung verkehrt herum eingesetzt. Am nächsten Morgen stand das Wasser in der Auffangschale. Seitdem fotografiere ich jeden Schritt, bevor ich etwas auseinandernehme — und diese Fotos sind die Grundlage für die Abläufe, die hier stehen.
Warum der Name auf Englisch? Die Domain war frei. Auf Deutsch klang alles, was ich probiert habe, entweder besetzt oder wie eine Werbeseite. Also ist es AppliancesWeb geworden — und die Texte sind Deutsch.
Warum ich überhaupt schreibe: Fast alles, was man im Netz findet, ist entweder Englisch und passt nicht zu 230 Volt und Schuko-Steckern, oder es ist ein Werbeportal, das am Ende ein Neugerät verkaufen will. Bei uns ist es anders: Härtebereich „hart“, 60-Zentimeter-Nischen, ein Haus von 1998 mit einer Einbauküche, die noch vom Vorbesitzer stammt.
Und eine Grenze gilt immer: Gas, Kältemittel und alles, was unter Spannung steht, geht mich nichts an. Da rufe ich jemanden, der das darf. Genau so solltest du es auch halten.
Was du auf dieser Seite bekommst
- Eine feste Prüfreihenfolge: vom Einfachen zum Teuren, nicht umgekehrt.
- Angaben für unser Wasser und unsere Anschlüsse — 18 °dH, 230 Volt, Schuko, 60-Zentimeter-Nische.
- Ich schreibe auch, was schiefgegangen ist, inklusive der 240 Euro für das verkalkte Heizelement.
- Keine Empfehlungen für Marken oder konkrete Modelle. Es geht um das, was bei jedem Gerät gleich ist.
- Gas, Kältemittel und spannungsführende Teile: klare Grenze, kein Kompromiss.